Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur 2017/2018

Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit: Chemieindustrie im Wandel

Die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität hat mit Unterstützung der Dr. Jost Henkel Stiftung 2011 die ‚Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur‘ ins Leben gerufen. Damit zeichnet sie bedeutende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis aus, die erkennbar zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen Stellung beziehen. Die bisherigen Träger: Prof. Dr. Dres. h.c. Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner ifo-Institutes (2011), René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom (2012) Prof. Dr. Claudia Buch, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank (2015).

Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, hat im Rahmen der Heinrich-Heine-Wirtschaftsprofessur am 6. Dezember 2017 den ersten von zwei öffentlichen Vorträgen an der Heinrich-Heine-Universität gehalten. Sein Thema: Chemieindustrie im Wandel – Konsequenzen für Unternehmensführung und Politik: „Chemie 4.0“, „Zirkuläre Wirtschaft“ und Innovationen für eine nachhaltige Zukunft – das sind nur einige Antworten auf aktuelle Herausforderungen, mit denen die Chemieindustrie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichert.

Dr. Kurt Bock hat über die technologischen und gesellschaftlichen Trends der Branche, aber auch über makroökonomische und industriepolitische Herausforderungen gesprochen, aus denen sich neue Anforderungen für die Unternehmensführung ergeben – beispielsweise auf die strategische Ausrichtung oder auf das Portfolio- und Innovationsmanagement. Insbesondere beim Thema Digitalisierung gilt es Mythen von tatsächlichen Chancen und Risiken zu unterscheiden und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Aber nicht nur die Unternehmen sind in der Pflicht, auch die Politik ist gefordert, ihren Beitrag zu leisten – beispielweise mit der Schaffung eines innovationsfreundlichen Regulierungsrahmens in Europa.